So setzt du deine Affirmation zu 100% in den Sand.
So setzt du zu 100% jede Affirmation in den Sand + Wie es richtig geht.
Bestimmt hast du schon irgendwo gelesen, dass du mit Affirmationen dein Leben verändern kannst. Vielleicht hast du dich auch gleich hingesetzt und dir überlegt was du alles in deinem Leben ändern möchtest und dir eventuell sogar viele, viele Affirmationen aufgeschrieben. Nur um dann festzustellen, dass sich überhaupt nichts ändert.
Heute möchte ich dir erklären, wie du deine Affirmationen zu 100% in den Sand setzt. Und. Wie du es richtig machst.
Ich bin ein Riesen Fan unseres Gehirns und unseres Unterbewusstseins. Mit ca. 35 Jahren war ich so voll mit negativen Glaubensätzen und Konditionierungen, dass ich dachte ich muss den Rest meines Lebens damit verbringen. Bis ich auf ein Buch gestoßen bin – wer hätte es gedacht 🙂 – „Mediation für Dummies“ von Stephan Bodian. Nicht lachen, ich mag die Dummie Bücher, in denen ist alles ganz fantastisch erklärt. Auf jeden Fall wurde mir hier das erste Mal wirklich bewusst, dass ich Einfluss auf meine Gedanken haben kann.
Allerdings brauchte es dann noch einige Jahre und einen Nervenzusammenbruch, um es wirklich zu verstehen. Aber zurück zur Affirmation.
Was ist eine Affirmation?
Eine Affirmation ist ein positiver Glaubenssatz. Also, etwas woran du wirklich glauben möchtest. Richtig angewendet beeinflusst er dein Denken und dein Unterbewusstseins.
Ein banales Beispiel aus meinem Alltag:
„Meine Haare sind schön und gesund“
Nach dem ich mir zweimal – kurz hintereinander – meine Haare selbst blondiert habe (macht das bitte niemals, es gibt einen guten Grund warum es Friseur:innen gibt) waren diese mehr als kaputt. Mit ein wenig Pflege und einem positiven Glaubenssatz sind sie heute zumindest wieder dicker und glänzen.
Wir reden also über positive Glaubenssätze. Die wir immer und immer wieder wiederholen, bis sie sich erfüllen.
Wie formuliere ich eine Affirmation?
a) Positiv. Immer positiv und in der Gegenwartsform. Du packst in einen Satz, dass was du dir wünschst und zwar so als wäre es bereits geschehen.
Beispiel:
„Ich bin gesund und glücklich.“
„Ich bin mit mir und meiner Umwelt im reinen.“
„Mein Körper ist stark und beweglich.“
b) Kurz und prägnant.
Je kürzer, positiver und prägnanter, umso besser kommt es im Unterbewusstsein an.
c) Aufschreiben oder / und laut aussprechen.
Das gesprochene und / oder geschriebene Wort hat mehr Macht. Und du hörst dich selbst. Es ist ein Unterschied ob du leise in dir selbst mit dir oder laut mit dir sprichst.
d) Immer nur eine Affirmation.
Wähle eine einzige Affirmation für die nächsten Tage und Wochen und wenn die sitzt, dann formuliere dir eine Neue.
e) Real.
Deine Affirmation muss in deinem vorstellbaren Bereich sein. Beispiel: „Ich bin die Kaiserin von China.“ wird niemals funktionieren, das gibt höchstens einen Kaiserinnen Komplex.
f) Fühlbar.
Es muss für dich im Möglichen Bereich deines Fühlens liegen. Wenn du es nicht fühlen kannst, kann es niemals Real werden.
Was passiert, wenn wir uns auf eine Affirmation ausrichten?
Dazu machen wir einen kleinen Ausflug in unser Gehirn. Unsere erste Station:
Der Neocortex – dem denkenden Gehirn und dem jüngsten Teil unseres Gehirns. Hier formulieren wir, zum Beispiel:
„Ich bin mutig“
und jetzt kommt schon der erste Punkt, an dem du deine Affirmation in den Sand setzten kannst, nämlich in dem du die falsche Formulierung wählst. Denn hinter „Ich bin mutig“ steht
„Ich habe keine Angst“ ← negativ Formulierung,
dein Unterbewusstsein wird hier hören „Ich habe Angst“ und dein System sagt: „Ok. Wir haben Angst.“ und dementsprechend wird dann auch dein Körper agieren, mit Symptomen der Angst.
Zurück zu „Ich bin mutig“ nachdem wir also eine positive Formulierung gefunden haben, können wir uns diese ca. 1 Million mal vorsagen und genau nichts wird passieren. Denn wir brauchen eine Aktion, um ein Gefühl entstehen zu lassen. Das heißt, du machst am besten einen Bungee Sprung, nein das war Spaß 🙂
Fakt ist, dass deinem positiven Entschluss eine Handlung folgen muss, in dem du etwas für dich mutiges tust. In meinem Fall wäre das zum Beispiel in einen, mit Menschen, überfüllten Raum zu gehen. Und das immer und immer wieder, bis mein Körper sich beruhigt und ich ein Gefühl der Sicherheit verspüre. Jetzt habe ich meiner Theorie, die im Neocortex begonnen hat, eine Handlung hinzugefügt, die ein positives Gefühl erzeugt hat und zwar in meinem Lymbischen System – meinem fühlenden Gehirn.
Mein Denken und Handeln passen jetzt zusammen.
Wenn du deinem Denken kein Handeln folgen lässt setzt du auch hier deine, positive, Affirmation in den Sand.
Wenn wir nun oft genug getan haben, was wir denken, dann kommen wir zur letzten Station, dem ältesten Teil unseres Gehirns, dem Cerebellum – hier findest du alle deine Fertigkeiten, Gewohnheiten, Verhaltensweisen etc.
Deine positive Affirmation wird zur „Gewohnheit“ e voilà deine Affirmation war zu 100% erfolgreich.
Und jetzt zum wichtigsten Teil dieses Beitrags. Alles was du auf keinen Fall tun sollst, wenn du Erfolg haben möchtest:
-
Niemals negativ formulieren.
-
Niemals das Wort NICHT verwenden. Für dein Unterbewusstsein existiert kein NICHT.
Beispiel: Ich will NICHT krank werden. – Unterbewusstsein versteht: Ich will krank werden. -
Für dich Unglaubwürdige Ziele formulieren.
-
Deinem Denken kein Handeln folgen lassen.
-
Zu schnelles Aufgeben. Manchmal dauert es ein wenig bis sich positive Effekte einstellen. Hab Geduld mit dir. Denk immer daran, vielleicht ist es nur ein Schritt bis zum Ziel, du kannst es nur einfach noch nicht sehen. Und wenn du hier aufhörst, war alles davor umsonst.
-
Zu viele Affirmationen auf einmal.
-
Zu ausgedehnte Formulierung.
-
Ziele außerhalb deiner Vorstellungskraft.
-
Dein Ziel ist unfühlbar für dich.
Und wenn ich mir etwas wünsche, dem ich keine reale Handlung folgen lassen kann?
Mal angenommen du wünschst dir glücklich zu sein. Deine Affirmation lautet also „Ich bin glücklich“
Kein Mensch steht morgens – in einer unglücklichen Lebensphase – auf und ist plötzlich glücklich. Dann haben wir das wundervolle Werkzeug IMAGINATION. Du schließt deine Augen, atmest tief in deinen Bauch und lange wieder aus und stellst dir vor glücklich zu sein.
Wie fühlt es sich an? Was machst du? Wie siehst du aus, wenn du lächelst.
Und wenn du gar keine Ahnung hast wie „glücklich“ geht, dann schau dir an wie glückliche Menschen aussehen, frag nach wie sie sich fühlen. Sobald du es dir vorstellen kannst ist es für dein Gehirn real.
Hast du schon eine positive Affirmation am Start? Lass sie mich in den Kommentaren wissen.
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